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![]() ![]() Nützliche Nachrichten 2/2001 | Nützliche Nachrichten 2/2001 Editorial Andreas Buro In dieser Ausgabe der Nützlichen Nachrichten stellen wir Dokumente, Stellungnahmen und Berichte zusammen, die mit der Beurteilung des angestrebten EU-Beitritts der Türkei in Verbindung stehen. In der Nummer 4/2000 der NN hatten wir bereits in einem Themenblock über damals vorliegende Stellungnahmen von Seiten der EU und aus EU-Europa berichtet. Inzwischen ist im März das `Nationale Programm` der Türkei veröffentlicht worden, das die von Ankara beabsichtigten Schritte für seinen Weg in die EU beschreibt. Wir präsentieren aus dem umfangreichen Dokument Auszüge, die sich besonders mit der Menschenrechts-, Demokratisierungs- und Kurdenproblematik befassen. Ihnen folgen Stellungnahmen von türkischer und kurdischer Seite, sowie Berichte von jüngsten Reisen und der Dialog-Kreis-Konferenz über `Die EU, die Türkei und die kurdische Realität`. Die Berichte bieten ein Bild der tatsächlichen Situation in einzelnen Facetten. Auf einzelne Meldungen haben wir in dieser Ausgabe aus Platzgründen verzichten müssen. Sie werden in der nächsten Nummer der NN, die wie üblich nach der Sommerpause im September erscheinen wird, nachgeliefert. Unabhängig vom EU-Prozess bewegt uns seit Monaten sehr das Sterben der politischen Gefangenen im Hungerstreik. Der türkische Staat ist nicht bereit mit den Gefangenen zu verhandeln. Er lässt sie vielmehr sterben. Der türkische Staat, der die Killer, Drogen- und Mafiabosse sowie Kriminelle freilässt, lehnt alle Angebote ab, die neue Tote verhindern könnten. Für ihn sind die politischen Gefangenen "Terroristen", und mit Terroristen verhandelt er nicht. Dringend müssen Europa und Deutschland darauf bestehen, dass die politischen Gefangenen amnestiert werden. Bei unseren jüngsten Gesprächen zusammen mit Akin Birdal haben wir bei Parlamentariern und in Ministerien für eine menschenrechtliche Intervention in dieser Sache geworben. Manche zeigten Verständnis, aber ob etwas Wirksames geschieht, ist freilich eine ganz andere Frage. Wo immer Sie können, weisen Sie bitte dringend auf diese Notlage hin und fordern eine `humanitäre Intervention`. Freundlich grüßt Sie Ihr Andreas Buro Koordinator des Dialog-Kreises E-Mail: andreas.buro@gmx.de |
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